www.coachinginstitutberlin.de

Was ist das Coachipedia?

21. Juli 2015
21 Jul 2015

In unserer Rubrik Coachipedia veröffentlichen wir regelmäßig Beiträge zu den Themen Coaching, Mediation, Beratung und Training. Auch verlinken wir hier auf interessante Artikel in einschlägigen Publikationen. Die Beiträge werden von den Instituts-Coaches Dr. Anke Blomberg, Ursula Hakim und Dajana Langhof verfasst und stehen mit unseren Angeboten und Arbeitsschwerpunkten in Verbindung.

 

 

Coaching als Disziplin der Systemtheorie

11. Juli 2015
11 Jul 2015

„Problem talking creates problems. Solution talking creates solutions“ (Steve de Shazer)

 

Eine Disziplin der Systemtheorie ist systemisches Coaching, eine „Beratungsform auf dem Wege zur Professionalisierung“. Eine systemische Denk- und Handlungsweise im Kontext von Unternehmensgründungen und -leitungen ist für mich unabdingbar, insbesondere bei der Auseinandersetzung der Person(en) und ihrer sozialen Systeme.

 

Anlässe und Themen für systemisches Coaching

Anlässe für Systemisches Coaching können rollenspezifisch, aber auch personen- oder organisationsspezifisch sein. Die Klienten – Coachees – sind meist Führungskräfte und Verantwortungs- bzw. Entscheidungsträger. Coaching ist für diese Zielgruppe Beratung, Begleitung, Betreuung und damit individuelle Unterstützung, die eine berufliche und persönliche Standortbestimmung, Feedback, Reflexionsmöglichkeit, Neuorientierung, Selbstfindung oder die Eröffnung neuer Sichtweisen bietet.

 

Als Entwicklungsinstrument ermöglicht Coaching Leistungssteigerung. Der lösungs- und ressourcenorientierte Fokus zielt auf den bewussten Ausbau und Einsatz von Stärken, somit auf die Offenlegung und Erarbeitung von Fähigkeiten. Als Instrument der Problembewältigung und Bearbeitung von Defiziten findet Coaching ferner Anwendung – zur mentalen Vorsorge oder Burnout-Prophylaxe.

 

Ausbildungen im Systemischen Coaching Berlin bieten beispielsweise das „Systemische Institut für Achtsamkeit – SIA“, Friedelstraße 40, 12047 Berlin-Neukölln (www.sia-berlin.com) oder das „Institut für systemische Impulse und Ausbildung – isiberlin“, Giesebrechtstraße 20, 10629 Berlin-Charlottenburg (www.isiberlin.de)

 

Quelle: Development Center bei der Gründungsförderung: Zur systemischen Beurteilung und Förderung von Gründungsideen (Dajana Langhof / Diplomica Verlag 2015/Coaching Berlin)

 

Dajana Langhof leitet Einzel- und Gruppencoachings sowie Workshops. Dabei treffen sich Unternehmer, Geschäftsführer, Führungskräfte und Teams auf Augenhöhe. Sie entwickeln Ideen, Pläne und Lösungen für die strategische Weiterentwicklung ihrer Unternehmen und berücksichtigen individuelle Bedarfe beruflicher Zufriedenheit. Coaching Berlin

 

Augenhöhe – eine Frage der Haltung

31. Mai 2015
31 Mai 2015

In den vergangenen Monaten fanden einige Veranstaltungen in den Räumen des Coaching Instituts Berlin statt, in denen wir den Film „Augenhöhe – Film und Dialog“ zeigten und, wie der Titel es vorgibt, zu einem anschließenden Dialog einluden. Zuletzt traf sich der „Verein zur Förderung von Wissenschaft und Praxis der Mediation e. V.“ http://www.wissenschaft-praxis-mediation.de am 28.5.2015 zu einem solchen Themenabend. Der Film inspirierte stets zu sehr interessanten Gedanken und setzte wichtige Denkanstöße in Gang. Wie ein roter Faden zog sich dabei das Thema Haltung durch alle Dialoge. Es herrschte große Einigkeit darüber, dass Augenhöhe eine Frage der Haltung darstellt.

Das wiederum inspiriert mich, zwei Fragen zu stellen: was bedeutet Haltung genau und wie kann ich eine Haltung im Kontext der Augenhöhe kultivieren?

Wenn man sich diesem Thema wissenschaftlich nähert, fällt zunächst auf, dass der Begriff nicht eindeutig definiert ist. Der Begriff Haltung steht zunächst für Gesinnung und Einstellung im Sinne einer persönlichen Meinung, er bedeutet aber auch Contenance im Sinne von „Haltung bewahren“ oder auch für die Körperhaltung. [1] Im unternehmerischen Kontext bedeutet Haltung, das hinter dem Verhalten ethische Leitsätze stehen. Insoweit besitzt Haltung eine individuelle, persönliche Komponente und kann als die individuelle Verkörperung und Verinnerlichung ethischer Werte verstanden werden. Was aber bestimmt, in welcher Art und Weise ich als Individuum diese Werte verinnerliche und verkörpere, was sich dann als Haltung bezeichnen lässt?

Das ethische Selbstverständnis ist zum einen Produkt meiner Lebensgeschichte, es speist sich aus der Summe meiner Kindheitserinnerungen und meiner kindlichen Prägungen; hinzu kommt mein kultureller Hintergrund, meine Erfahrungen und auch die Ansprüche, die ich entwickle. [2] Zum anderen prägt auch meine Ausbildung meine Wahrnehmung. [3] Als Juristin fokussiere ich sicher auf andere Aspekte als ein Psychologe und erkläre mir die Welt anders. Durch diese persönliche und berufliche Sozialisation entstehen individuelle Hintergrundfolien, die mein Denken und Verhalten bestimmen. [4] Wenn Haltung also so etwas wie mein individueller ethischer Fußabdruck ist, dann ist sie etwas, was zu mir gehört und die mein gesamtes Verhalten – nicht nur in meiner Rolle als Mitarbeiter oder Führungskraft im beruflichen Kontext – prägt. Eine eigenständige Bedeutung hat meine Haltung in der beruflichen Rolle aber insofern, als dass ich mir bewusst sein muss, welche Werte mich im Miteinander mit Mitarbeitern und Führungspersonal leiten.

In der Praxis treffen Menschen ständig Entscheidungen, die eine ethische Dimension haben. Dabei geht es nicht nur um große ethische Dilemmata, auf die ich man trifft. Viele Entscheidungen fallen intuitiv, unbewusst. Bereits die Frage, ob ich meinem Mitarbeiter oder Kollegen in seinem Redefluss unterbreche oder aktiv zuhöre, wird eine Wirkung auf ihn haben. Vielleicht ist er ärgerlich, wenn ich ihn nicht ausreden lasse. Vor diesem Hintergrund ist es außerordentlich wichtig, dass ich mich und meine Verhaltensmuster kenne. Je besser ich mich und mein persönliches Wertesystem kenne und ich darin verwurzelt bin, desto authentischer wirke ich nach außen und desto besser gelingt die Kommunikation auf Augenhöhe.

Wenn sich Haltung aus der Sozialisation speist, dann ist sie kein starres Persönlichkeitsmerkmal, sondern entwickelt sich weiter. Das Sich-Bewusst-Werden seiner eigenen Ethik kann also auch nichts Einmaliges sein, sondern mündet in einen Prozess der ständigen Wandlung und Veränderung, die man aktiv betreiben kann.

In einem ersten Schritt sollte ich erkennen, welches Menschenbild ich in mir trage, welche Werte mir besonders wichtig sind, warum sie mir besonders wichtig sind. Ich muss weiter erkennen, wo meine wunden Punkte sind, warum ich auf bestimmte Emotionen in einer festgelegten Weise reagiere, welche Ansprüche ich habe. Ich muss mich sozusagen auf eine Meta-Ebene bringen, um mich von außen zu betrachten, mich kennenlernen.

Wir unterstützen Sie im Rahmen von Einzelcoachings dabei, diese Metabene einzunehmen und die mühsame Selbstreflexion zu betreiben.

Wenn es um Konflikte geht, so reflektieren Sie Ihre eigenen Konfliktmuster und entwickeln diese weiter. Hierbei gibt es eine Vielzahl an Techniken und Methoden. In meinen Konfliktcoachings beziehe ich beispielsweise ganz bewusst die körperlichen Ebene ein, denn auch diese kann wichtige Erkenntnisse zum Umgang mit Konflikten bringen. [5]

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass Haltung ein ethisches Selbstverständnis ist, das jeder Mensch aktiv weiter entwickeln und damit seine Kommunikations- und Konfliktkompetenzen stärken kann. Das Miteinander auf Augenhöhe ist damit ein aktiv gestaltbarer Prozess. Wir unterstützen Sie gern dabei.

[1] http://de.wikipedia.org/wiki/Haltung
[2] Werfl, Marlene, Meine Haltung als Mediatorin in: Spektrum der Mediation, 18.Ausgabe/ Frühjahr 2005, S. 34
[3] Patera, Mario, Reflexionskompetenz – Qualitätskriterium für (künftige) MediatorInnen, ZKM, 5, 227
[4] Patera aaO., S. 227
[5] Gläßer, Ulla& Holland, Andrew, emBODY-Ing CONFLICT RESOLUTION, Körperwahr­nehmung in der Konfliktbearbeitung. Tagungsband der Evangelischen Akademie Bad Boll zur Tagung „Abgründe und Schätze der Mediation“ im Juni 2000

40 gute Gründe, sich mit Coaching begleiten zu lassen

26. Februar 2015
26 Feb 2015

In unserem Leben nehmen wir ganz unterschiedliche Rollen ein. Eine Führungspersönlichkeit ist parallel Kollege und Mitarbeiter genauso wie Elternteil, Vereinsmitglied, Lebenspartner/in, Sohn oder Tochter sowie Bruder oder Schwester. In unterschiedlichen Rollen verhalten wir uns unterschiedlich und bewältigen ganz unterschiedliche Aufgaben.

Die Anlässe für Coaching sind daher vielfältig und können einen beruflichen, aber auch privaten Hintergrund haben. Eines stimmt immer: Irgendwas soll besser werden. Warum? Weil Sie zum Beispiel leichter eine Entscheidung treffen oder einfach Ihr Verhalten reflektieren möchten oder einfach selbstbewusster auftreten oder leichter verkaufen wollen.

Einen Grund, warum es auch für Sie sehr sinnvoll sein könnte, mit einem Coach zusammen zu arbeiten, finden Sie sicher sofort.

In Unternehmen wurde Coaching in der Vergangenheit oft zum Einsatz gebracht, wenn man mit Mitarbeitern nicht weiter wusste. Heute ist dies bereits in zahlreichen Firmen ganz anders. Arbeitgeber setzen Coaches ein, um Mitarbeitern die Möglichkeit zu bieten, inne zu halten und ihre Arbeit zu reflektieren. Auch wissen Arbeitgeber, dass es Zeit braucht, in eine neue Rolle hinein zu wachsen und der Besuch eines Führungskräfteseminars als Beispiel nur ein Baustein für die persönliche Weiterentwicklung ist. Mit einem Coach an der Seite bieten Unternehmen ihren Angestellten heute einen Begleiter, um fokussiert die definierten Ziele anzugehen. Die Mischung aus beruflicher Zufriedenheit und Höchstleistung am Arbeitsplatz durch gezielten Ressourceneinsatz scheint der Erfolgsfaktor.

Stellen Sie sich vor, Sie sind erfolgreicher und fühlen sich parallel noch besser als momentan? Viele meiner Kunden haben ihr Coaching im Nachhinein als eine der besten Investitionen bezeichnet oder behauptet, dass sie ohne das Coaching ihre Ideen nie umgesetzt hätten. Bei einem Output von 10.000 € oder 20.000 € mehr Jahreseinkommen wird die jährliche Investition von 1.000 € oder 2.000 € in die eigene Person, die die Basis für alles ist, von immer mehr Menschen als äußerst sinnvoll erachtet.

In der Karrierebibel haben wir diese 40 Themen gefunden, bei denen Ihnen Ihr Coach helfen kann:

Karriere und Beruf

1. einen Plan für Ihre berufliche Zukunft zu entwickeln
2. Ihre Aufgaben schneller und besser zu erledigen
3. Ihr Organisationssystem zu verbessern.
4. Ihr Büro besser zu organisieren und einzurichten
5. Ihre Position innerhalb eines Teams oder Unternehmens zu festigen
6. Motivationsprobleme zu überwinden
7. besser mit Ihren Kollegen zusammenzuarbeiten
8. bei der nächsten Gehaltsverhandlung gut zu argumentieren
9. den nächsten Schritt auf der Karriereleiter zu gehen
10. zu erkennen, wann es Zeit für einen Arbeitgeberwechsel ist
11. den richtigen Arbeitgeber zu finden
12. sich richtig zu bewerben
13. sich selbstständig zu machen
14. Ihre Kundenbeziehungen zu verbessern
15. neue Kunden zu gewinnen.

Gesundheit und Wohlbefinden

16. besser mit Stress umzugehen
17. trotz hoher Arbeitsbelastung gesund zu bleiben
18. Ihre körperliche Fitness zu steigern
19. persönliche Strategien und Gewohnheiten für dauerhaftes Wohlbefinden zu entwickeln
20. Gewohnheiten und Abläufe zu vereinfachen und zur Ruhe zu kommen
21. sich Freiräume zu schaffen
22. sich anspruchsvolle und dennoch realistische (sportliche) Ziele zu setzen
23. abzunehmen und leistungsfähiger zu werden
24. Ihre Gesundheit an erste Stelle zu setzen
25. herauszufinden was Ihnen gut tut und wie Sie am besten entspannen können
26. das richtige Verhältnis zwischen Arbeit, Familie und Zeit für sich selbst zu finden.

Persönliche Entwicklung

27. Grenzen zu setzen und diese sich selbst und anderen gegenüber auch einzuhalten
28. die richtigen Prioritäten zu setzen
29. sich mehr Zeit für Ihre Familie zu nehmen.
30. Ihr Selbstvertrauen zu stärken
31. Visionen für Ihr Leben zu entwickeln
32. klare und realistische Ziele für Ihr Leben zu setzen
33. bisher unbewusste Probleme bewusst zu machen und anzugehen
34. Ihre Chancen und Potentiale zu erkennen
35. Ihre Stärken zu erkennen und weiterzuentwickeln
36. sich Ihrer Schwächen bewusst zu werden und konsequent an diesen zu arbeiten
37. überflüssige Tätigkeiten und negative Einflüsse aus Ihrem Leben zu entfernen
38. Ihre Kreativität voll zu entfalten
39. Ihre Finanzplanung auf eine stabile Basis zu stellen
40. Konflikte zu lösen (Quelle: www.karrierebibel.de)

Wann immer Sie sich entscheiden, ein Coaching in Anspruch zu nehmen, sind wir für Sie da!

Dajana Langhof verantwortet im Coaching Institut Berlin den Geschäftsbereich der strategischen Unternehmensentwicklung. Ihre Leidenschaft ist es Menschen bei der Realisierung ihrer Ideen zu begleiten. Mit Ihrem Angebot „Boxenstopp! Für meinen Erfolg!“ schaffte sie ein Coaching-Format, dass es ermöglicht, Business Coaching zu einem Top-Preis-Leistungs-Verhältnis in Anspruch zu nehmen.